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Infos/Aktuelles

5. September 2019 - ab 15.00 Uhr: Chorausflug
(Zum Bericht: hier anklicken)

Führung durch die Burg Lede in Bonn-Vilich
An der Burg Lede 1, 53225 Bonn

Am Ortsausgang von Bonn-Vilich liegt die auf das frühe 13. Jahrhundert zurückgehende Wasserburg Lede als typisches Beispiel einer rheinischen Niederungsburg. Noch heute erhalten sind Teile des ehemaligen romanischen Wohnturms mit Kuppelfenstern. Eine steinerne dreibogige Brücke führt auf das Burghaus zu, das ringsherum von einem Burggraben umgeben ist.
Im 14. Jahrhundert wurde sie Stammsitz des Ritters Johann Schilling von Vilich, der 1361 dem Kölner Erzbischof Wilhelm von Gennep Weingüter zu Ahrweiler im Gegenzug für dessen großzügige Unterstützung zum Unterhalt der Burg überließ. In dieser Zeit wurde der ursprünglich viereckige Bau, der frühere Wohnturm, zu einer dreiflügligen Anlage umgebaut, die bis ins 20. Jahrhundert zahlreiche Umbauten und Ergänzungen erfahren hat.
Im Bereich eines alten Rhein- bzw. Siegarmes in sumpfigem Gelände errichtet, das im Rheinland häufig die Bezeichnung „in der La(a)ch“ trägt, wird die Lage des Anwesens 1415 noch mit „unses huis in der Lach“ bezeichnet. Den heutigen Namen Burg Lede erhielt sie erst 1907. Im Niederdeutschen wird mit „Lehde“ eine Niederung oder ein Tal bezeichnet.
Im Truchsessischen Krieg (1583- 1588) und den Wirren des Dreißigjährigen Krieges wurde die Burg zerstört und blieb als Ruine zurück, die erst im 17. Jahrhundert durch ein integriertes Fachwerkhaus wieder bewohnbar gemacht wurde. 1716 erwarb der Stift Vilich den wiederaufgebauten Burgkomplex, der zeitweilig auch Schneckenburg genannt wurde, da sich im Park ein schneckenartig gewundenes Gartenhäusschen, ähnlich wie im Park von Schloss Augustusburg in Brühl, befunden haben soll.
Nach zahlreichen Besitzerwechseln übernahm 1904 der Direktor der Dillinger Hüttenwerke Otto Weinlig (1867-1932) die Schneckenburg, um sie unter der Leitung des Berliner Architekten Prof. W. Franz in historistischer Manier instand zu setzen und zu erweitern. Er verband die alten, mächtigen Natursteinmauern mit in Fachwerk ausgeführten neuen Bauteilen. Hinzu kam ein sog. Kutscherhaus an der Straße.

(Der Text ist der Internetseite www.burglede.de/ueber-die-burg/ entnommen.)

Nach der Führung findet ab ca. 17.30 Uhr ein gemütliches Beisammensein im Stroofhaus-Keller statt.

Max Drischner und sein Chorwerk Die Weihnachtsgeschichte
(Nach Lukas 2)

Max Drischner wurde 1891 im schlesischen Prieborn geboren und starb – fern seiner schlesischen Heimat – 1971 in Goslar. Mit 19 Jahren begann er das theologische Studium in Leipzig und in Breslau. Nach sieben Semestern brach er das geistliche Studium ab und wandte sich der Musik zu. Zuerst in Berlin bei Wanda Landowska, danach bei Prof, Paul Hielscher in der Brieger Nikolaikirche.
Von 1924 bis zu seiner Flucht (Ausweisung durch Polen) 1946 war er Kirchenmusikdirektor und Kantor in Brieg an der berühmten Engler-Orgel (als Herr Kirchenmusikdirektor ließ er sich bis zu seinem Tode gern anreden). Nach Fm_drischner[1]lucht und Vertreibung waren seine Zwischenstationen Erfurt und Herrenberg (Baden-Württemberg). Dann verlegte er seinen Lebensmittelpunkt nach Goslar im Harz. Die Stadt Goslar verlieh ihm 1956 als erstem Bürger den städtischen Kulturpreis.
Längere Reisen führten ihn nach Norwegen; zahlreiche norwegische Komponisten standen brieflich in Kontakt mit Drischner bis zu dessen Tod.
Albert Schweitzer hatte großen Einfluß auf Drischners Werdegang. So wurde auf seine Empfehlung die Engler-Orgel in Brieg nicht auf ein elektrisches Gebläse umgestellt, sondern es blieb bei der Restaurierung der herkömmlichen Technik. Die persönlichen Beziehungen zwischen Max Drischner und Albert Schweitzer gingen so weit, daß Helene Schweitzer, die Gattin des „Urwaldoktors“, die Patentante von Drischners einziger Tochter Katharina wurde.
Drischners Musik besticht durch ihre Schlichtheit, die so gar nicht dem kompositorischen Zeitgeist entsprach. Er komponierte für den eigenen Gebrauch wie auch für den einfachen „normalen“ Kirchenmusiker.
Den Ersten Weltkrieg erlebte er als Freiwilliger im Sanitätsdienst. Er wurde verwundet und verlor ein Fingerglied der rechten Hand; das beeinträchtigte sein Orgelspiel stark. Später kam ein Beinleiden hinzu, das ihm das Pedalspiel unmöglich machte.
Bereits zu Beginn seiner Kantorenarbeit in Brieg gründete er einen kirchlichen Jugendchor – etwas Ungewöhnliches in damaliger Zeit! Bereits 1924/25 trat der Chor 133 Mal auf. Unmittelbar vor Drischners Flucht löste sich der Chor auf; gleichwohl hielt eine Reihe von Sängern Kontakt zu ihm bis zu seinem Tode.
Ungewöhnlich an Drischner ist – damals unüblich-, daß er enge Kontakte zur katholischen Kirche pflegte. Dieser ökumenische Geist trug Früchte, denn er fand, nachdem er nach Goslar übersiedelt war, eine neue Wirkungsstätte an der Treutmann-Orgel (von 1737) im Kloster Grauhof. Dieses Kloster geht auf eine Stiftung Kaiser Konrads II. im Jahre 1025 auf dem Georgenberg am Rande Goslars zurück. Mit den Franziskanern vom Grauhof wurde eine Vielzahl von Orgelmusiken veranstaltet.
Auf dem Friedhof Lautenthal fand Drischner seine irdische Ruhestätte; nicht unerwähnt soll bleiben, daß die Trauerfeier in der Klosterkirche Grauhof stattfand.

Die Weihnachtsgeschichte

Die Weihnachtsgeschichte hebt an mit einem Vorspiel [1], gefolgt vom Chor [2]. Der Evangelist beginnt mit dem Lukastext [3], wiederum gefolgt vom Chor [4]. Dann setzt der Evangelist fort mit der Weihnachtsgeschichte [5]. Es folgen Chor [6] und Evangelist [7]. Der Chor beschließt den ersten Teil der Weihnachtsgeschichte mit Ehre sei Gott in der Höhe,… [8].
Nach einem Orgelzwischenspiel [9] folgen Chor [10] und Evangelist [11], der zum Chorsatz Lasset uns nun gehen gen Bethlehem überleitet [12]. Der Chor setzt dann fort mit Ich hab nur ein wenig von weitem geguckt… [13]. Danach singt der Evangelist den vorletzten Teil „seiner“ Weihnachtsgeschichte [14], wiederum gefolgt vom Chor [15].
Die Weihnachtsgeschichte nach dem biblischen Text wird dann vom Evangelisten abgeschlossen [16]. Der Chorsatz Alle die Schönheit Himmels und der Erden   [17] schließt die eigentliche Weihnachtsgeschichte ab; doch der Schluß gipfelt im Gebet des Herrn Vater unser nach der Melodie von Michael Prätorius [18].
 
Zur Aufführung des vierstimmigen Chorsatzes hat Max Drischner genaue „Regieanweisungen“ formuliert:

Der Geistliche bleibe während der ganzen Feier am Altar. Der Chor nimmt vor den Altarstufen Aufstellung. Die Chorsänger tragen Kerzen in den Händen. Zur Begleitung verwende man ein Harmonium, das vor dem Chor aufgestellt wird. Der Chorleiter dirigiere, womöglich selbst die Begleitung spielend, so unauffällig wie möglich. Das Evangelium kann, wie es bei vielen bisherigen Aufführungen geschah, auch von mehreren Stimmen unisono gesungen werden. Die Rezitative sind frei und dem Text entsprechend vorzutragen. Bei Einschnitten im Text nicht zu kurze Pausen machen. Bei der Begleitung spiele man die Basslinie gebunden, die Harmonien, wie es der Text erfordert, bald gebunden, bald aufgelockert. Steht ein mehrstimmiger Chor nicht zur Verfügung, können die Lieder einstimmig gesungen werden. Die Chorsätze werden in diesem Fall als Begleitung gespielt. - Wird die Weihnachtsgeschichte nicht im Rahmen eines Gottesdienstes gesungen, so ist vor dem Vaterunser eine Pause einzulegen.
(Zitiert nach der Einleitung der Partitur Die Weihnachtsgeschichte Edition Schultheiß, Verlag Thomi-Berg, Planegg bei München, CLS 164).


Als Originaltonart war die Weihnachtsgeschichte in G-Dur unter Berücksichtigung der Tatsache gesetzt, daß in Brieg wegen der Kriegszeit nur ein Frauenchor zur Verfügung stand. Später wurde dann, um die Aufführmöglichkeiten zu vergrößern, die Komposition um einen ganzen Ton nach F-Dur transponiert. Damit ließen sich auch Männerstimmen einsetzen.

In zwei Bemerkungen äußert sich Max Drischner zu seiner Komposition Die Weihnachtsgeschichte, die auch sein Vertreibungsschicksal berührt und an das bei unserer Aufführung erinnert werden soll:

Nachwort

Als mir zur Gewißheit geworden war, daß der Krieg unsere Heimat überfluten würde, schrieb ich für meinen Chor und für meine Brieger Gemeinde am ersten Adventssonntag 1944 die Weihnachtsgeschichte. Mit drei Aufführungen - eine fand in der Christnachtfeier statt - nahmen wir bewußt Abschied von Kirche und Gemeinde. Etwa 6000 Menschen hörten die Komposition. Bald darauf sank der gewaltige Dom von St. Nikolai und unsere ganze Brieger Welt in Trümmer, eine Welt, an die alle, die daran teilhatten, mit Freude und Dankbarkeit zurückdenken. In der Nacht vom 4. zum 5. Februar 1945 ging die Nikolaikirche in Flammen auf. "Lichterloh brannten das ganze Dach und die Türme, die ganze Stadt war dadurch hell erleuchtet", ist in einem Bericht über die Beschießung der Stadt zu lesen.
Als in Brieg das Chaos hereinbrach, suchte ich in meinem Heimatdorf Prieborn Anschluß an meine Angehörigen. Wenige Tage darauf schlossen wir uns einem Treck an, der aus unserem Dorf sich ins Glatzer Bergland in Bewegung setzte. Eine Woche lang waren wir in Schnee und Eis unterwegs. Auf diesem Treck sangen wir in Nieder-Schwedeldorf am Abend des 2. Februar die Weihnachtsgeschichte. Zu später Stunde schloß uns der alte katholische Pfarrer für diesen Zweck seine Kirche auf. Irgendwo vernahmen wir unterwegs, daß die Brieger Nikolaikirche brenne. Als wir in Nesselgrund bei Altheide untergekommen waren, entstand dort in den ersten Nächten als Fortsetzung der Weihnachtsgeschichte die Ostergeschichte. Sie beginnt mit dem Karfreitagsgeschehen und schließt mit Christi Himmelfahrt.

Mai 1950
Max Drischner
Kirchenmusikdirektor
Kantor und Organist an St. Nikolai in Brieg (jetzt Goslar/Harz)

Ergänzung zum Nachwort

Die Weihnachtsgeschichte wurde ebenso wie die Ostergeschichte bei den vielen Aufführungen seit dem Erscheinen in allen nur denkbaren Besetzungen wiedergegeben. Das Rezitativ wurde von Tasteninstrumenten aller Art begleitet (auch Cembalo). Die Instrumentalsätze wurden von Tasteninstrumenten mit Violinen und Flöten oder auch von einem Streichquartett (Streichorchester) wiedergegeben. Mitunter wurde die ganze Komposition einstimmig, (die Chöre von einem einstimmigen Chor) gesungen. Manchmal sang der Pastor das Rezitativ, doch wurde es gelegentlich auch nur von ein paar Schulkindern oder Chorsängerinnen unisono musiziert. Die Chorsätze wurden besonders auf dem Lande meist zweistimmig mit Orgel wiedergegeben. Aber auch Aufführungen mit großer Besetzung fanden statt, so z. B. in Bielefeld (Dr. Peter Schmidt, Humboldt-Gymnasium), Windsheim (Kantor Alexander Schneider), Heidelberg (Prof. D. Dr. Hermann Meinhard Poppen). In Augsburg fand unter Leitung von Kantor Jakob Wagner eine herrliche Aufführung statt in folgender Besetzung: Kinderchor, großer Chor, ein Bariton von der Münchner Staatsoper, Orchester, an der Orgel Kirchenmusikdirektor Karl Wünsch, der mitunter auf Grundlage der angegebenen Harmonien ganz frei spielte. Der große Chor trat, reichlich unterstützt von instrumentalen Klangmitteln, nur in wenigen Takten hinzu: bei "Ehre sei Gott in der Höhe", bei dem Halleluja am Schluss des Liedes "Von seinem ewgen, festen Thron" und beim Schluß des Vaterunser "Denn dein ist das Reich". Die Wirkung war überraschend.

Goslar / Harz, 1. August 1956
Max Drischner

(Nachwort und Ergänzung zum Nachwort sind zitiert aus der Partitur Die Weihnachtsgeschichte, Edition Schultheiß, Verlag Thomi-Berg, Planegg bei München, CLS 164

(Der Text stützt sich auf Angaben in Wikepedia und eine Lebensbeschreibung über Max Drischner)

Weihnachtsmusik von Max Drischner - Vorankündigung

Eine Weihnachtsgeschichte in Tönen

Alle Jahre wieder ist zur Weihnachtszeit vielerorts das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach zu hören. Die Weihnachtsgeschichte wurde aber auch von vielen anderen Komponisten vertont, darunter Heinrich Schütz, Joseph Gabriel Rheinberger und Heinrich von Herzogenberg. Eine weitere Weihnachtsmusik schrieb der schlesische Komponist Max Drischner im Jahre 1944, kurz bevor er seine Heimat verlassen musste. Anders als die meisten seiner Zeitgenossen hielt er an einem schlichten, volkstümlichen und völlig tonalen Stil fest. Auch bei ihm bildet die Weihnachtsgeschichte nach Lukas 2 die Grundlage, die – wie bei Bach – solistisch vorgetragen wird. Ergänzt wird sie durch Chöre, die teils bekannte Lieder aufgreifen, und durch wenige rein instrumentale Sätze zu einem rund 25 Minuten dauernden Werk.

Es wird in der späten Advents- und Weihnachtszeit in den regulären Gottesdiensten unserer Gemeinde zu hören sein, am Wochenende zum 4. Advent in Birlinghoven und Heisterbacherrott und am 2. Weihnachtsfeiertag in Stieldorf, gesungen von Helgard Steinwede (Evangelistin) und unserem Kirchenchor, der durch einige weitere Sängerinnen und Sänger verstärkt wird.

Dr. Friedhelm Loesti

Chorausflug zur Villa von der Heydt (Stella Rheni) am 17. Mai 2018

Die Ende des 19. Jahrhunderts als Sommersitz errichtete Residenz der Familie von der Heydt wurde 1927 an den Jesuitenorden verkauft, der in der großügigen Parkanlage eine Privatschule mit Internat - das Aloisiuskolleg - errichtete. Die Villa steht einschließlich historischer Nebengebäude und Park seit dem Jahr 2006 unter Denkmalschutz.
Im August und September wohnte der Lyriker Rainer Maria Rilke mit Familie in der Villa von der Heydt.
(Wikipedia)

Weihnachtsfeier des Chores
am 14. Dezember 2017

chorweihnacht141217aAuch in diesem Jahr feierte der Chor seine Weihnacht im Birlinghovenechorweihnacht141217cr Gemeindehaus. Unsere Chordamen sowie Herr Hollenberg hatten sich große Mühe gegeben, die Festtafel vorzubereiten. Jeder/jede kam auf seine Kosten bei vielen schmackhafen Salaten, Selbstgebackenem wie auch Pudding, der bei einem solch lukullischen Mahl nicht fehlen durfte.
Unser Chorleiter erhielt als Dank für seinen unermüdlichen Einsatz trotz seiner Behinderung, verursacht von einem Sportunfall, einen Korb mit stärkenden Leckereien. Und auch unserer Chormanagerin Ursula Blondiau wurde mit einer kleinen Gabe für ihren Einsatz gedankt.

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Seniorenadventsfeier im Gemeindehaus Stieldorf
am 12. Dezember 2017

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Am 12. Dezember 2017 feierten die Senioren der Gemeinde ihr Adventsfest. Die Festlichkeit war liebevoll vorbereitet von Frau Kollenberg mit ihrem Team (W. Haas, H. Nitschky und R. Haffner). Gemeinsam wurden altvertraute Advents- und Weihnachtslieder, dabei unterstützt vom Flötensextett der Gemeinde, gesungen. Überdies gestaltete das Flötensextett den musikalischen Rahmen der Festlichkeit.
Neben Besinnlichem stand das Gespräch im Vordergrund des Adventsfestes. Abgerundet wurde es mit einer reichhaltigen Kaffeetafel.

CHORAUSFLUG AM 13. JULI 2017
Einzelheiten und Fotos vom Ausflug siehe unter Berichte

Bald ist es wieder soweit, und der Chor unternimmt seinen jährlichen Ausflug. Diesmal geht es nach Blankenberg. Wieder hat sich unser Reisepromoter Ursula Blondiau mit den umfangreichen Vorbereitungen sehr viel Mühe gemacht.
Bildung von
Fahrgemeinschaften, Zusammensetzung nach mündlicher Absprache. Treffpunkt ca. 16.15 Uhr auf dem Burgparkplatz, auf dem halben Weg von Stein (unten an der
Sieg) und Stadt Blankenberg (ganz oben auf dem Berg). 
Um 17.00 Uhr einstündige Stadtführung mit Frau Schlüssel. Um 18.00 Uhr Einkehr im Restaurant „Haus Sonnenschein“. 

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Musicarius Friedhelm Loesti feiert im Kreis des Kirchenchores seinen runden Geburtstag

Ganz dem oekumenischen Gedanken verpflichtet, hatte der Vatikan eigens zur Chorprobe am 4. Mai seinen nuntius musicus ausgesandt, um den auch in Rom hoch geschätzten Chorleiter, Organisten und Komponisten Friedhelm Loesti seine Aufwartung zu machen, d. h. namens der

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Eminenzen an St. Peter zum runden Geburtstag die herzlichsten Glückwünsche zu übermitteln.
In strenger Ordenstracht war der päpstliche Nuntius mit Dolmetscher angereist, um vor dem andächtig lauschenden Jubilar und dem Kirchenchor in wohlklingender italienischer Sprache seine Glück- und Segenswünsche zu überbringen. Da nicht alle des Italienischen durchgängig mächtig waren, hatte der Übersetzer die Gelegenheit, die Ansprache ins Deutsche zu übertragen.
Nach diesem feierlichen Akt lud der Chor „seinen“ Dirigenten und die päpstlichen Würdenträger zu einem exzellenten Festmahl ein. Die Chordamen hatten wieder einmal Wunderdinge vollbracht!
Aber auch das Musikalische fehlte nicht: Zwei Gesangsstücke waren kurzfristig zur Ehrung des Jubilars eingeübt worden; dieser meinte erfreut, das Singen funktioniere auch ohne Dirigenten hervorragend.
Zum Abschluß der vergnüglichen (Nach-)Geburtstagsfeier wurde das Repertoire, das für den nächsten Gottesdienstauftritt des Kirchenchores vorgesehen ist, nochmals geprobt – wegen der vorangegangenen Feier mit besonders viel Elan. Diese gelungene Geburtstagsfeier wird allen Teilnehmern unvergeßlich bleiben.

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